Das Netz ist schnell, anonym, ortlos und global. Das Recht ist langsam, auf Individuen zugeschnitten und weitgehend territorial organisiert, immer noch. Das führt zu massiven Problemen bei der juristischen Regulierung des Cyberspace, zu einer schleichenden Erosion des Rechts im Internet.
Dieser Ausschnitt findet sich im ZEIT-Artikel Ein bisschen Staat muss sein von Heinrich Wefing. Leider beschreibt Herr Wefing das Netz nicht korrekt:
Ich stimmt jedoch mit Herrn Wefing überein, dass das Internet schnell und global ist. Dies stellt jedoch kein Makel, sondern gerade den Fortschritt dar. Auch ist es nicht Folge des Internet, dass das Recht langsam und territorial organisiert ist. Eine Korrektur sollte daher nicht das Internet langsam und territorial machen, wie es entsprechend für die Anonymität bereits durch die Vorratsdatenspeicherung geschehen, sondern die Korrektur sollte vielmehr das Recht den neuen Anforderungen anpassen, die durch das Internet an es gestellt werden.
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